| 19.02.2026 |
Kart-Historie: Das 6-Rad-Kart aus dem Berner Oberland – und Erinnerungen an die alte Kartbahn Kappelen Text: Stefan Grogg, Berner Kart Racing Club;
Fotos: Internet und Andres und Thomas Fritschi, Reichenbach
Am 27. September 1975 staunten nicht nur die Fans der Formel 1 sondern auch die Fachwelt, als das Team Tyrrell ein 6 räderiges Formel 1 Rennauto präsentierte. Die Entwicklung und der Bau dieses aussergewöhnlichen Rennwagens war derart abgeschirmt, gar geheim, dass selbst die Fachjournalisten gestaunt haben und ihren Augen kaum getraut haben, als das Fahrzeug enthüllt wurde. „Der Tyrrell P34 , auch als „Six-Wheeler“ bekannt, war ein Formel-1-Rennwagen, der von Tyrrell-Renningenieur Derek Gardner konstruiert wurde. Der Wagen hatte vier speziell angefertigte 10-Zoll-Vorderräder und zwei normale Hinterräder. Die kleineren Vorderräder sollten den Luftwiderstand des Wagens reduzieren. Da kleinere Reifen jedoch eine geringere Bodenhaftung bedeuteten, waren es vier Reifen, um diesen Nachteil auszugleichen. Durch eine aufwendige Radaufhängung konnten alle vier Vorderräder gelenkt werden.“
Die damaligen „Six-Wheeler“ aus dem Jahr 1976 mit Scheckter / Depailler und 1977 mit Depailler/Peterson werden bis heute in historischen Rennen eingesetzt. Wie sehr die fantastische und mutige Konstruktion in Erinnerung geblieben, ja Rennsportgeschichte geschrieben hat, zeigt ein Artikel in der Fach-Plattform speedweek im Jahr 2021, „Tyrrell 6-Rad: So sähe der irre Die Konstruktion hat damals auch andere Rennställe motiviert, weitere Varianten mit der 6-Rad-Technik zu konzipieren und zu testen. March und Williams experimentierte mit 4 Räder hinten. Und auch viele andere wurden inspiriert und nahmen die Idee auf. Siehe dazu: http://www.sixmania.fr/de/tyrrell-p34/ Letztlich wurde es in der F1, mit Vorbildwirkung für alle anderen Rennwagen verboten, mehr als 4 Räder am Auto zu haben. |
| 10.02.2026 |
Neue Kart-EM nach Arrive &
Drive-Modus
Die FIA führt dieses Jahr eine Arrive &
Drive-EM durch © FIA Die FIA veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Arrive-and-Drive-EM mit drei Rennen. Gesucht sind Junioren
(12-14) und Senioren (14-19). Die Anmeldung erfolgt direkt über die FIA. Nach dem erfolgreichen Debüt des Arrive & Drive World Cup in Malaysia 2025 baut die oberste Automobilsportbehörde FIA das Angebot in diesem Jahr aus. Und zwar mit einer Europameisterschaft nach dem
Arrive-and-Drive-Modus. Drei Veranstaltungen sind geplant: 24.-26. April, Circuit Anthoine Hubert Angerville
(FRA) Das Format ist auf 112 Teilnehmende, aufgeteilt in 56 Junioren (12-14) und 56 Senioren (14-19), limitiert. Die jeweiligen Titelträger qualifizieren sich direkt für das Saisonfinale beim Arrive & Drive World Cup 2026. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Saison beträgt 14’850 Euro und beinhaltet die Lieferung des rennfertigen Karts zu jedem Austragungsort, inklusive Slick-Reifen und Kraftstoff sowie die Unterbringung
in einem Paddock-Zelt. Fahrer, die zuvor an einer FIA-Kart-Meisterschaft, einem Pokal oder einem Trophy-Wettbewerb teilgenommen haben, sind nicht teilnahmeberechtigt, mit Ausnahme der bisherigen Teilnehmer der FIA Karting Academy Trophy. Teilnehmer des FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 in Malaysia sind teilnahmeberechtigt. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den folgenden Link Auf selbigem können sich interessierte Fahrer und Fahrerinnen auch direkt anmelden/bewerben.
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| 09.02.2026 |
ASS-Lizenzkurs Karting: Jetzt
anmelden!
Im Vorjahr haben neun Piloten ihre Kartlizenz
in Lyss gemacht © ASS Der Verband Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr für Kartfahrer und -fahrerinnen einen Ausbildungskurs für die Qualifikation zur Rennlizenz durch. In diesem Kurs trainieren Sie auf der
Kartbahn in Lyss, erhalten Tipps von Profis und perfektionieren den Umgang mit
dem Rennkart. Der Lizenzkurs Karting findet am Mittwoch, 11. März 2026, auf der Kartbahn Lyss statt. Die Kurskosten belaufen sich auf CHF 350.- pro Person. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion durch erfahrene Instruktoren von Auto Sport Schweiz auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten). Die Registrierung kann unter folgendem Link vorgenommen werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Februar 2026. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch oder
Tel. Tel. 031 979 11 11 gerne zur Verfügung. MOTORSPORT.CH |
| 05.02.2026 |
![]() Melde dich jetzt für das erste SM-Rennen 2026 an!!! Am 29. März beginnt die Saison 2026 der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Das erste Rennen steigt in Franciacorta (ITA). Wer dabei sein will, kann sich ab sofort einschreiben! Auf die Plätze, fertig, los! Am 29. März beginnt im italienischen Franciacorta die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Für den ersten Lauf ist die Einschreibung unter diesem Link ab sofort offen. Dasselbe gilt für Fahrer und Fahrerinnen, die sich für die komplette Saison einschreiben wollen. Wer sich für alle sechs Rennen vor Saisonbeginn einschreibt, fährt ein Rennen gratis und wer sich dazu noch für den autobau Visierkleber entscheidet, erhält ein zweites Startgeld nach der Saison rückvergütet! Wie im Vorjahr werden in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fünf Kategorien am Start stehen: Super Mini, OK Junior, X30 Challenge Switzerland, OK Senior und KZ2 (inkl. KZ2 Masters). Im Gegensatz zu 2025, als die Meisterschaft aus fünf Rennen bestand, werden in der Saison 2026 sechs Rennen ausgetragen. Hier nochmals die Termine im Überblick: 29. März,
Franciacorta (ITA) Bei Unklarheiten oder Fragen hilft Ihnen David Scarnà, Sachbearbeiter Karting bei Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch oder Tel. +41 (0)31 979 11 11, gerne weiter.
Der Saisonauftakt findet diesmal in
Franciacorta statt © Eichenberger
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| 04.02.2026 |
Jos Verstappen: «Max hat im Kart
mehr gelernt als im Auto»
Die Verstappens: Vater Jos und Sohn Max © Red
Bull Media Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Das Interview mit Jos Verstappen, dem Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, dürfte vor allem für Eltern von jungen Kartfahrern und Kartfahrerinnen von
Interesse sein. Jos Verstappen (53) hat als Formel-1-Pilot nie die ganz grossen Erfolge feiern können. Zwei dritte Plätze 1994 an der Seite von Michael Schumacher bei Benetton waren die Höhepunkte. Dazu kam ein Feuerunfall in Hockenheim, der ihn über Nacht weltberühmt machte. Als Jos 2003 seinen Formel-1-Helm an den Nagel hängte, war Max sechs Jahre alt und fuhr bereits Kart. Von diesem Zeitpunkt an kümmerte sich Verstappen sr. ausschliesslich um die Karriere seines Sohnes. Wohin diese Karriere führte, ist hinlänglich bekannt. Max Verstappen ist mit 68 GP-Siegen und vier WM-Titeln der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der vergangenen zehn Jahre. Für Sie, liebe Leser und Leserinnen, erinnert sich sein Vater an die Anfänge, erzählt aus dem Nähkästchen und gibt Tipps, worauf Eltern von Kartbuben und -mädchen achten
sollen. Wie alt war Max, als er zum
ersten Mal im Kart sass? Hat er dich gedrängt oder hast du
ihn zum Kartfahren mitgenommen? sechs Jahren anfängt. Aber er hat sich
durchgesetzt. Das ist sehr früh. Wann hat er
sein erstes Rennen absolviert? Da durfte er
schon mit sieben fahren. Hattest du damals schon ein klares Ziel vor Augen oder wolltest du mit deinem Sohn einfach Spass haben? einfahren würde. Deshalb stand der Spass an erster Stelle. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und diese auch genossen. Wir sind immer mit unserem Bus zu den Rennen gefahren. Das sind sehr schöne Erinnerungen. Wie viel Druck hast du in dieser Zeit aufgebaut? Man hört immer wieder Geschichten, du seist sehr streng mit ihm
gewesen. Max hat das aber selber nicht so empfunden. Natürlich gab es Momente, da war ich zornig auf ihn. Da habe ich mit ihm geschimpft und hin und wieder bin ich auch übers Ziel geschossen. Aber das
gehörte halt irgendwie auch dazu. Und einen gewissen Druck braucht es im
Kartsport. Die Frage ist wahrscheinlich: ab
welchem Alter? Bis elf fuhr er nur nationale Rennen.
Max Verstappen (mit Vater Jos) als
CRG-Werksfahrer © CRG Hast du am Anfang als Vater am
Kart deines Sohnes geschraubt? Danach hat Max werkseitige
Unterstützung bekommen? Aber ich habe auch damals noch nach den Motoren geschaut. Wurde deine Erziehung durch das
professionelle Umfeld für Max noch strenger? Alter eine strenge Hand, andere nicht. Das ist eine Charakterfrage. Und hat viel mit Disziplin zu tun. Für Eltern ist das
schwierig, hier das richtige Mass zu finden. Was war in diesem
Karriereabschnitt von Max besonders wichtig? Das stelle ich mir in einem Sport, der viele Trittbrettfahrer und Schaumschläger anzieht, sehr schwierig
vor. wem man vertrauen kann, wer erfolgreich sein will und wer eine Ahnung vom Kartsport hat. In diesem Sport lebt man ständig in einer Abhängigkeit. Du weisst nie, wie gut dein Motor im Vergleich zur Konkurrenz ist. Da Vertrauen aufzubauen, ist sehr schwierig und verlangt viel Menschenkenntnis. Hin und wieder täuscht man sich auch in einer Person. Das sind dann die Enttäuschungen, die man verarbeiten muss. Aber auch die gehören
dazu. Und aus diesen Fehlern lernt man. Max ist zum Ende seiner Kartkarriere auch Schaltkart gefahren. Viele Leute behaupten, dass du dir damit den runden Fahrstil, den es später auch im Auto braucht, kaputt machst. Wie
stehst du dazu? Er war dadurch nicht langsamer. Er hat sich der
Situation angepasst und war in beiden Karts schnell. Wann hast du als Vater gemerkt,
dass Max das gewisse Etwas hat? Zusammenhänge begriffen und fuhr danach noch schneller. Max hat von seinen ersten 60 Rennen 59 gewonnen. Bei dem einen, das wir nicht
gewonnen haben, hatten wir ein Motorenproblem. Max’ Werdegang hat sich also
schon sehr früh abgezeichnet. seine Gegner. Er hat es verstanden, auch aus kalten Reifen möglichst viel Grip herauszuholen. Dadurch hat er sich immer schon zu Beginn
der Rennen Vorteile verschaffen können.
Max Verstappen stieg vom Kart direkt in die
Formel 3 auf © Red Bull Media Wie wichtig ist es letztendlich, im Kartsport Erfolg zu haben? Hat man Max auf seinem späteren Karriereweg
darauf angesprochen? sehr entscheidend. Du kannst von dir nur glauben, dass du der Beste bist, wenn auch die Ergebnisse stimmen. Du musst Rennen oder Meisterschaften gewinnen, um weiter zu kommen. Aber es ist richtig, dass mit dem Wechsel in den Automobilrennsport die Leute nicht mehr ständig nach deinen Erfolgen im Kart fragen. Du machst da ein neues Kapitel auf und musst dich
wieder neu beweisen. Wie habt ihr das neue Kapitel
aufgeschlagen? wir die Gelegenheit, den Formel 3 aus der damaligen Euroserie zu testen. Dieses Auto war perfekt auf Max zugeschnitten. Er hat sich sofort wohl gefühlt, hat immer wieder betont, dass dieses Auto ähnlich zu fahren sei wie ein Kart. Ausserdem hat es ihm gefallen, dass er bereits mehr Power zur Verfügung hatte als im Formel Renault oder in einem Formel 4. Deshalb haben wir dann die Formel 4 ausgelassen und sind 2014 direkt in die
Formel-3-Euroserie eingestiegen. Würdest du das wieder so machen? mit 14 im Rennauto. Da macht es dann vielleicht schon Sinn, wenn sie zuerst Formel 4 fahren, bevor sie in eine
Formel 3 gehen. Zu was tendierst du: Möglichst rasch in den Automobilsport wechseln oder doch noch etwas länger Kart fahren?
Jos und Max Verstappen haben schon vieles
durchgemacht © Red Bull Media Eine Frage, die auch immer wieder auftaucht: Soll man seine Automobilsportkarriere im Formelsport beginnen oder
lieber im Tourenwagen/GT-Bereich? auch wenn er tendenziell kostspieliger ist. Ihr seid im Laufe der
Formel-3-Saison dann zu Red Bull gekommen. aussergewöhnlich. Aber er hat die Chance gekriegt und er hat sie genutzt. Ich muss allerdings auch sagen, dass wir drei Mal bei Red Bull vorstellig wurden. Und wir die ersten Verträge nicht sofort unterschrieben haben. Es ist also auch da wichtig, Vertrauen aufzubauen und Leute um sich zu haben, die einen unterstützen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Hast du selber Sponsoren suchen
müssen? Für die Formel 3 haben wir dann auch ein paar Sponsoren gebraucht. Das war aber vor mehr als zehn Jahren. Der Rennsport ist inzwischen noch teurer geworden. Schon allein eine Kart-Saison kostet deutlich mehr als zu
unserer Zeit. Wie weit kommt man heutzutage
noch ohne fremde Unterstützung? schon was Spezielles haben. So wie dein Sohn. Jos, Vielen
Dank für das Interview und weiterhin viel Spass bei deinen Rallyes!
Jos Verstappen lässt es heute bei Rallyes
fliegen... © Red Bull Media
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| 01.02.2026 |
Interview mit Gerhard Berger zum Motorsport-Nachwuchs
Quelle: Motorsport aktuell Nr.6 / 21.Januar 2026
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| 31.01.2026 |
Young Drivers Projekt 2026: Jetzt
anmelden!
Highlight für die Young Drivers: der Test mit
Jenzer Motorsport © Eichenberger Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr wieder das Young Drivers Projekt durch. Teilnehmen können Piloten
und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011. Auto Sport Schweiz führt in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander sein Young Drivers Projekt durch. Der Startschuss zum diesjährigen Nachwuchsprogramm fällt am 7. März beim Season-Kick-Off im Eventcenter Seelisberg. Dort wird den Teilnehmenden u.a. auch das
Jahresprogramm vorgestellt. Bist du ambitioniert und träumst von einer Karriere im Automobilrennsport, dann melde dich jetzt für das Young Drivers Projekt 2026 . WICHTIG: In diesem Jahr dürfen sich alle in der Schweiz lizenzierten Kartfahrer und Kartfahrerinnen mit den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011 anmelden. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026. Für weitere Fragen steht Ihnen Natascia Prosperi (prosperi@motorsport.ch) zur Verfügung. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen den Teilnehmenden schon jetzt viel Vergnügen. Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August). Die bisherigen Gewinner des YDP:
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| 25.01.2026 |
Formel-4-Start: Beste Werbung für
Schweizer Kart-Meisterschaft
Die fünf neuen Schweizer Hoffnungen: Levi Arn, Max Kammerlander, Samuel Ifrid, Georgiy Zasov und Chiara Bättig (v.l.) ©
Eichenberger/Red Bull Am Wochenende beginnt in Estoril die Formel-4-Winterserie by Gedlich. Gleich fünf Schweizer respektive Schweizerinnen stehen am Start – vier davon bestreiten ihr erstes Autorennen. Wir drücken die Daumen! Das gab es noch nie! Wenn am Wochenende die Formel-4-Winterserie by Gedlich in Estoril (POR) beginnt, stehen fünf Fahrer respektive Fahrerinnen aus der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am Start. Vier davon geben am Wochenende ihr Renndebüt. «Es ist toll, dass wir nach Jahren, in denen wir kaum Schweizer Nachwuchs im Formelsport hatten, dieses Jahr gleich so viele Schweizer in der Formel 4 sehen», sagt Andreas Jenzer, Teamchef von Jenzer Motorsport. «Das ist auch ein Zeichen, dass im Schweizer Kartsport erstens gute Arbeit gemacht wird und zweitens das Niveau sehr hoch
ist.» Zwei der fünf Fahrer werden am Wochenende für Jenzer Motorsport fahren: Levi Arn und Georgiy Zasov (beide 15). Der Solothurner Arn hat im vergangenen Jahr die Schweizer Schaltkart-Meisterschaft (KZ2) gewonnen. Der in Lugano wohnhafte Zasov setzte sich in einem spannenden Finale bei den OK Senioren durch. Stand heute wird Zasov nicht die komplette Winter-Meisterschaft bestreiten. Bei den Rennen in Portimão (POR) und Aragón (ESP) wird der Jenzer-Pilot, der in London zur Schule geht, fehlen. Für beide
ist der Auftakt in Estoril der Sprung ins kalte Wasser. Auch Max Kammerlander (19) und Samuel Ifrid (18) werden am Wochenende ihre ersten Autorennen bestreiten. Das Duo fuhr zuletzt im Team UBIQ Racing in der X30 Challenge Switzerland. Ifrid wurde dort Zweiter – zum dritten Mal in Serie! Kammerlander belegte den achten Schlussrang. Beide werden für das italienische Team Cram Motorsport an den Start gehen. Die Fünfte im Bunde ist Chiara Bättig (15). Die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin (bei den OK Junioren) ist, so unglaublich das es klingt, die erfahrenste aus diesem Quintett. Bättig hat im Herbst 2025 bereits die saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft bestritten und belegte dort den zwölften Gesamtrang respektive den vierten bei den Rookies. Bättig bestreitet als Red-Bull-Juniorin das Rennen in Estoril im spanischen Team
Campos Racing. Wir wünschen allen Neulingen oder Fast-Neulingen
einen guten Start in ein neues Abenteuer! Die Termine der F4-Wintermeisterschaft:
Die Formel-4-Winterserie wird an fünf Wochenenden
ausgetragen © FWS
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| 25.01.2026 |
FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012 – 2014 gesucht
2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA
Junior-Academy... Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior melden. Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. Bewerben
können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014. Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an folgende David Scarnà eingereicht werden: scarna@motorsport.ch Idealerweise sind den Bewerbungen die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:
Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026: 21.–24. Mai, Genk (BEL) Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link .
...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA
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| 20.01.2026 |
Druckversion Schnupperkurs Menü mit der Online-Anmeldung |
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14.01.2026 |
«autobau
SKM 2026»: Prov. Reifenvergabe Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert und einen Vorschlag zu Handen der Nationalen
Sportkommission (NSK) gemacht. Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.
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| 13.01.2026 |
Gesucht wird: Senior-Fahrer für FIA Karting Academy Trophy
Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. Wer Jahrgang 2009,
2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben. Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben. Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten (National wie International) der
Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:
Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy
Senior 2026 sieht wie folgt aus: Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link. Bei Fragen oder
Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
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| 06.01.2026 |
Auch Schweizer Kartfahrer unter den Opfern von Crans Montana
Joaquim van
Thuyne, 2007–2026 Bei der unfassbaren Tragödie in Crans Montana ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer gestorben. Der Verband Auto Sport Schweiz spricht Joaquims Familie sein aufrichtiges Beileid aus. Leider müssen wir das Jahr 2026 mit einer sehr, sehr traurigen Mitteilung beginnen. Bei der Tragödie in Crans Montana (VS), die Stand heute 40 Todesopfer gefordert hat, ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer ums Leben gekommen. Van Thuyne bestritt zuletzt im Rahmen der Schweizer Kart-Meisterschaft das Rennen in Wohlen und wurde dort im Finale der stark besetzten X30 Challenge Switzerland Zehnter. Seine Karriere startete der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless 2021 in Lyss, wo er in den vergangenen Jahren mehrere Rennen zur Kappelen Trophy absolvierte. 2024 war Joaquim auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Dort fiel der junge Mann aus Lutry (VD) durch sein stets freundliches und vorbildliches Auftreten auf. Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren. Gegenüber ASS meinte er im Rahmen des YDP: «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich nur noch Kart fahren oder Fussball spielen soll. Im Moment macht mir beides Spass. Und in beiden Fällen brauchst du ein gutes Team um dich herum. Weil der Kartsport aber nicht gerade günstig ist, muss ich dort halt von Rennen zu Rennen schauen, wie es weiter geht.» Gemeinsam mit Mannschaftskollegen verbrachte Joaquim die Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans Montana. Die Nachwuchs-Equipe des FC Lutry hatte über die Festtage einen Team-Ausflug in den Walliser Nobelort unternommen. Mehrere Mitglieder der Junioren-B-Mannschaft im Alter von 16 bis 18 Jahren befanden sich während des Brandes im Innern der Bar. Der Verband Auto Sport Schweiz spricht nicht nur Joaquims Familie, sondern allen Betroffenen dieser unfassbaren Tragödie in der Silvesternacht sein Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei Joaquims Eltern, seinen beiden älteren Schwestern,
seinen Freunden und Verwandten. |