19.02.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 

 
 

Kart-Historie: Das 6-Rad-Kart aus dem Berner Oberland – und Erinnerungen 

an die alte Kartbahn Kappelen

Text: Stefan Grogg, Berner Kart Racing Club; Fotos: Internet und Andres und Thomas Fritschi, Reichenbach

   

 

   

Am 27. September 1975 staunten nicht nur die Fans der Formel 1 sondern auch die Fachwelt, 

als das Team Tyrrell ein 6 räderiges Formel 1 Rennauto präsentierte. Die Entwicklung und der 

Bau dieses aussergewöhnlichen Rennwagens war derart abgeschirmt, gar geheim, dass selbst 

die Fachjournalisten gestaunt haben und ihren Augen kaum getraut haben, als das Fahrzeug 

enthüllt wurde.

„Der Tyrrell P34 , auch als „Six-Wheeler“ bekannt, war ein Formel-1-Rennwagen, der von 

Tyrrell-Renningenieur Derek Gardner  konstruiert wurde. Der Wagen hatte vier speziell angefertigte 

10-Zoll-Vorderräder und zwei normale Hinterräder. Die kleineren Vorderräder sollten den 

Luftwiderstand des Wagens reduzieren. Da kleinere Reifen jedoch eine geringere Bodenhaftung 

bedeuteten, waren es vier Reifen, um diesen Nachteil auszugleichen. Durch eine aufwendige 

Radaufhängung konnten alle vier Vorderräder gelenkt werden.“

     

               

    

Die damaligen „Six-Wheeler“ aus dem Jahr 1976 mit Scheckter / Depailler und 1977 mit 

Depailler/Peterson werden bis heute in historischen Rennen eingesetzt. Wie sehr die fantastische 

und mutige Konstruktion in Erinnerung geblieben, ja Rennsportgeschichte geschrieben hat, 

zeigt ein Artikel in der Fach-Plattform speedweek im Jahr 2021, „Tyrrell 6-Rad: So sähe der irre 

Rennwagen heute aus “.

Die Konstruktion hat damals auch andere Rennställe motiviert, weitere Varianten mit der 6-Rad-Technik 

zu konzipieren und zu testen. March  und Williams  experimentierte mit 4 Räder hinten. 

Und auch viele andere wurden inspiriert und nahmen die Idee auf. Siehe dazu:

http://www.sixmania.fr/de/tyrrell-p34/ 

Letztlich wurde es in der F1, mit Vorbildwirkung für alle anderen Rennwagen verboten, 

mehr als 4 Räder am Auto zu haben.

   

  > Kompletter Artikel <     
         
   
     
     
   
10.02.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Neue Kart-EM nach Arrive & Drive-Modus

    

Die FIA führt dieses Jahr eine Arrive & Drive-EM durch © FIA

   

Die FIA veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Arrive-and-Drive-EM mit drei Rennen. 

Gesucht sind Junioren (12-14) und Senioren (14-19). Die Anmeldung erfolgt direkt über die FIA.

Nach dem erfolgreichen Debüt des Arrive & Drive World Cup in Malaysia 2025 baut die oberste 

Automobilsportbehörde FIA das Angebot in diesem Jahr aus. Und zwar mit einer Europameisterschaft 

nach dem Arrive-and-Drive-Modus.

   

Drei Veranstaltungen sind geplant:

24.-26. April, Circuit Anthoine Hubert Angerville (FRA)
17.-19.
Juli, Autodrom Slomczyn (POL)
4.-6. September, Aspar-Circuit Valencia (ESP)

   

Das Format ist auf 112 Teilnehmende, aufgeteilt in 56 Junioren (12-14) und 56 Senioren (14-19), 

limitiert. Die jeweiligen Titelträger qualifizieren sich direkt für das Saisonfinale beim 

Arrive & Drive World Cup 2026. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Saison beträgt 14’850 Euro 

und beinhaltet die Lieferung des rennfertigen Karts zu jedem Austragungsort, inklusive Slick-Reifen 

und Kraftstoff sowie die Unterbringung in einem Paddock-Zelt.

  

Fahrer, die zuvor an einer FIA-Kart-Meisterschaft, einem Pokal oder einem Trophy-Wettbewerb 

teilgenommen haben, sind nicht teilnahmeberechtigt, mit Ausnahme der bisherigen Teilnehmer der 

FIA Karting Academy Trophy. Teilnehmer des FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 in Malaysia 

sind teilnahmeberechtigt.

   

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den folgenden Link  Auf selbigem können sich interessierte 

Fahrer und Fahrerinnen auch direkt anmelden/bewerben.

 

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09.02.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

ASS-Lizenzkurs Karting: Jetzt anmelden!

     

Im Vorjahr haben neun Piloten ihre Kartlizenz in Lyss gemacht © ASS

 

Der Verband Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr für Kartfahrer und -fahrerinnen einen 

Ausbildungskurs für die Qualifikation zur Rennlizenz durch. In diesem Kurs trainieren Sie auf 

der Kartbahn in Lyss, erhalten Tipps von Profis und perfektionieren den Umgang mit dem Rennkart.

 

Der Lizenzkurs Karting findet am Mittwoch, 11. März 2026, auf der Kartbahn Lyss statt. 

Die Kurskosten belaufen sich auf CHF 350.- pro Person. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich 

zur Instruktion durch erfahrene Instruktoren von Auto Sport Schweiz auch eine Unfall- und 

Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten). Die Registrierung kann unter folgendem Link 

vorgenommen werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs 

   

Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Februar 2026. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter 

info@motorsport.ch oder Tel. Tel. 031 979 11 11 gerne zur Verfügung.

   

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05.02.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

Melde dich jetzt für das erste SM-Rennen 2026 an!!!

   

Am 29. März beginnt die Saison 2026 der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. 

Das erste Rennen steigt in Franciacorta (ITA). 

Wer dabei sein will, kann sich ab sofort einschreiben!

 

Auf die Plätze, fertig, los! Am 29. März beginnt im italienischen Franciacorta die neue Saison der 

autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Für den ersten Lauf ist die Einschreibung unter diesem Link  

ab sofort offen. Dasselbe gilt für Fahrer und Fahrerinnen, die sich für die komplette Saison einschreiben 

wollen. Wer sich für alle sechs Rennen vor Saisonbeginn einschreibt, fährt ein Rennen gratis und 

wer sich dazu noch für den autobau Visierkleber entscheidet, erhält ein zweites Startgeld nach der 

Saison rückvergütet!

Wie im Vorjahr werden in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fünf Kategorien am Start stehen: 

Super Mini, OK Junior, X30 Challenge Switzerland, OK Senior und KZ2 (inkl. KZ2 Masters). 

Im Gegensatz zu 2025, als die Meisterschaft aus fünf Rennen bestand, werden in der Saison 

2026 sechs Rennen ausgetragen.

   

Hier nochmals die Termine im Überblick:

29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23.
August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

   

Bei Unklarheiten oder Fragen hilft Ihnen David Scarnà, Sachbearbeiter Karting bei Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch  oder Tel. +41 (0)31 979 11 11, gerne weiter.

   

 

 

Der Saisonauftakt findet diesmal in Franciacorta statt © Eichenberger

  

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04.02.2026
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jos Verstappen: «Max hat im Kart mehr gelernt als im Auto»

 

Die Verstappens: Vater Jos und Sohn Max © Red Bull Media

 

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen 

Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Das Interview mit Jos Verstappen, 

dem Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, dürfte vor allem für Eltern 

von jungen Kartfahrern und Kartfahrerinnen von Interesse sein.

Jos Verstappen (53) hat als Formel-1-Pilot nie die ganz grossen Erfolge feiern können. Zwei dritte Plätze 

1994 an der Seite von Michael Schumacher bei Benetton waren die Höhepunkte. Dazu kam ein 

Feuerunfall in Hockenheim, der ihn über Nacht weltberühmt machte. Als Jos 2003 seinen Formel-1-Helm 

an den Nagel hängte, war Max sechs Jahre alt und fuhr bereits Kart. Von diesem Zeitpunkt an kümmerte 

sich Verstappen sr. ausschliesslich um die Karriere seines Sohnes. Wohin diese Karriere führte, 

ist hinlänglich bekannt. Max Verstappen ist mit 68 GP-Siegen und vier WM-Titeln der erfolgreichste 

Formel-1-Fahrer der vergangenen zehn Jahre. Für Sie, liebe Leser und Leserinnen, erinnert sich sein 

Vater an die Anfänge, erzählt aus dem Nähkästchen und gibt Tipps, worauf Eltern von Kartbuben und 

-mädchen achten sollen.

 

Wie alt war Max, als er zum ersten Mal im Kart sass?
Jos Verstappen:
 Viereinhalb Jahre.

 

Hat er dich gedrängt oder hast du ihn zum Kartfahren mitgenommen?
Er rief mich damals an. Er war gerade vier Jahre alt geworden. Ich wollte eigentlich, dass er erst mit 

sechs Jahren anfängt. Aber er hat sich durchgesetzt.

 

Das ist sehr früh. Wann hat er sein erstes Rennen absolviert?
Da war er sieben Jahre alt. Es war ein Rennen in den Niederlanden. 

Da durfte er schon mit sieben fahren.

 

Hattest du damals schon ein klares Ziel vor Augen oder wolltest du mit deinem Sohn einfach 

Spass haben?
Wir konnten damals natürlich nicht wissen, wohin uns der Kartsport führen und welche Erfolge Max 

einfahren würde. Deshalb stand der Spass an erster Stelle. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht 

und diese auch genossen. Wir sind immer mit unserem Bus zu den Rennen gefahren. 

Das sind sehr schöne Erinnerungen.

 

Wie viel Druck hast du in dieser Zeit aufgebaut? Man hört immer wieder Geschichten, 

du seist sehr streng mit ihm gewesen.
Es gibt tatsächlich viele Leute, die sagen, ich sei mit Max nicht nur streng, sondern auch böse gewesen. 

Max hat das aber selber nicht so empfunden. Natürlich gab es Momente, da war ich zornig auf ihn. 

Da habe ich mit ihm geschimpft und hin und wieder bin ich auch übers Ziel geschossen. 

Aber das gehörte halt irgendwie auch dazu. Und einen gewissen Druck braucht es im Kartsport.

 

Die Frage ist wahrscheinlich: ab welchem Alter?
Bei uns hat sich der Druck definitiv erhöht, als Max anfing, internationale Rennen zu bestreiten. 

Bis elf fuhr er nur nationale Rennen.

 

Max Verstappen (mit Vater Jos) als CRG-Werksfahrer © CRG

 

Hast du am Anfang als Vater am Kart deines Sohnes geschraubt?
Ja, auch später noch. Ich habe auch die Motoren gemacht. Aber bis zwölf war ich «Mädchen für alles».

 

Danach hat Max werkseitige Unterstützung bekommen?
Ja, CRG hat ihn unter Vertrag genommen. Von da an wurde es wie gesagt professioneller. 

Aber ich habe auch damals noch nach den Motoren geschaut.

 

Wurde deine Erziehung durch das professionelle Umfeld für Max noch strenger?
Nicht unbedingt. Und man kann das auch nicht verallgemeinern. Manche Kinder brauchen in diesem 

Alter eine strenge Hand, andere nicht. Das ist eine Charakterfrage. Und hat viel mit Disziplin zu tun. 

Für Eltern ist das schwierig, hier das richtige Mass zu finden.

 

Was war in diesem Karriereabschnitt von Max besonders wichtig?
Die richtigen Leute um sich herum zu haben.

 

Das stelle ich mir in einem Sport, der viele Trittbrettfahrer und Schaumschläger anzieht, sehr 

schwierig vor.
Das ist es auch. Es braucht Zeit, bis man die richtigen Leute um sich geschart hat. Und bis man weiss, 

wem man vertrauen kann, wer erfolgreich sein will und wer eine Ahnung vom Kartsport hat. 

In diesem Sport lebt man ständig in einer Abhängigkeit. Du weisst nie, wie gut dein Motor im Vergleich 

zur Konkurrenz ist. Da Vertrauen aufzubauen, ist sehr schwierig und verlangt viel Menschenkenntnis. 

Hin und wieder täuscht man sich auch in einer Person. Das sind dann die Enttäuschungen, 

die man verarbeiten muss. Aber auch die gehören dazu. Und aus diesen Fehlern lernt man.

 

Max ist zum Ende seiner Kartkarriere auch Schaltkart gefahren. Viele Leute behaupten, 

dass du dir damit den runden Fahrstil, den es später auch im Auto braucht, kaputt machst. 

Wie stehst du dazu?
Wenn du das richtige Gefühl dafür hast, ist das überhaupt kein Problem. Max hat hin- und hergewechselt. 

Er war dadurch nicht langsamer. Er hat sich der Situation angepasst und war in beiden Karts schnell.

 

Wann hast du als Vater gemerkt, dass Max das gewisse Etwas hat?
Schon sehr früh. Da war er sechs Jahre alt. Da hat er einen grossen Schritt gemacht, hat die 

Zusammenhänge begriffen und fuhr danach noch schneller. Max hat von seinen ersten 60 Rennen 59 

gewonnen. Bei dem einen, das wir nicht gewonnen haben, hatten wir ein Motorenproblem.

 

Max’ Werdegang hat sich also schon sehr früh abgezeichnet.
Ja, er hatte auch eine Eigenschaft, dass er in den ersten zwei Runden immer schneller war als 

seine Gegner. Er hat es verstanden, auch aus kalten Reifen möglichst viel Grip herauszuholen. 

Dadurch hat er sich immer schon zu Beginn der Rennen Vorteile verschaffen können.

 

Max Verstappen stieg vom Kart direkt in die Formel 3 auf © Red Bull Media

 

Wie wichtig ist es letztendlich, im Kartsport Erfolg zu haben? Hat man Max auf seinem späteren 

Karriereweg darauf angesprochen?
Es wäre falsch zu sagen, dass der Erfolg nicht wichtig ist. Vor allem ist er für das Selbstvertrauen 

sehr entscheidend. Du kannst von dir nur glauben, dass du der Beste bist, wenn auch die Ergebnisse 

stimmen. Du musst Rennen oder Meisterschaften gewinnen, um weiter zu kommen. Aber es ist richtig, 

dass mit dem Wechsel in den Automobilrennsport die Leute nicht mehr ständig nach deinen 

Erfolgen im Kart fragen. Du machst da ein neues Kapitel auf und musst dich wieder neu beweisen.

 

Wie habt ihr das neue Kapitel aufgeschlagen?
Das hat mit dem einen oder anderen Test in einem Zweiliter-Formel-Renault begonnen. Danach hatten 

wir die Gelegenheit, den Formel 3 aus der damaligen Euroserie zu testen. Dieses Auto war perfekt auf Max 

zugeschnitten. Er hat sich sofort wohl gefühlt, hat immer wieder betont, dass dieses Auto ähnlich zu fahren 

sei wie ein Kart. Ausserdem hat es ihm gefallen, dass er bereits mehr Power zur Verfügung hatte als im 

Formel Renault oder in einem Formel 4. Deshalb haben wir dann die Formel 4 ausgelassen und sind 2014 

direkt in die Formel-3-Euroserie eingestiegen.

 

Würdest du das wieder so machen?
Im Fall von Max – ja. Aber man darf nicht vergessen. Er war damals schon 16. Heute sitzen die Kids schon 

mit 14 im Rennauto. Da macht es dann vielleicht schon Sinn, wenn sie zuerst Formel 4 fahren, bevor sie in 

eine Formel 3 gehen.

 

Zu was tendierst du: Möglichst rasch in den Automobilsport wechseln oder doch noch etwas länger 

Kart fahren?
Es hat Max gut getan, dass er länger im Kart geblieben ist. Ich bin überzeugt, dass er dort mehr gelernt hat.

 

Jos und Max Verstappen haben schon vieles durchgemacht © Red Bull Media

 

Eine Frage, die auch immer wieder auftaucht: Soll man seine Automobilsportkarriere im Formelsport 

beginnen oder lieber im Tourenwagen/GT-Bereich?
Ich bin definitiv für den Weg über die Formelsportklassen. Das ist immer noch der beste Ausbildungsweg, 

auch wenn er tendenziell kostspieliger ist.

 

Ihr seid im Laufe der Formel-3-Saison dann zu Red Bull gekommen.
Das ist richtig. Und danach ging alles sehr schnell. 2015 fuhr Max schon Formel 1. Das ist sicher 

aussergewöhnlich. Aber er hat die Chance gekriegt und er hat sie genutzt. Ich muss allerdings auch sagen, 

dass wir drei Mal bei Red Bull vorstellig wurden. Und wir die ersten Verträge nicht sofort unterschrieben haben. 

Es ist also auch da wichtig, Vertrauen aufzubauen und Leute um sich zu haben, die einen unterstützen, 

um die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Hast du selber Sponsoren suchen müssen?
Im Kart mussten wir keine Sponsoren suchen. Als er zu CRG kam, genoss er Werksunterstützung. 

Für die Formel 3 haben wir dann auch ein paar Sponsoren gebraucht. Das war aber vor mehr als zehn 

Jahren. Der Rennsport ist inzwischen noch teurer geworden. Schon allein eine Kart-Saison kostet deutlich 

mehr als zu unserer Zeit.

 

Wie weit kommt man heutzutage noch ohne fremde Unterstützung?
(Überlegt lange.) Wenn einer richtig gut ist, dann kommt er auch heute noch weiter. Aber er oder sie muss 

schon was Spezielles haben.

 

So wie dein Sohn. Jos, Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spass bei deinen Rallyes!

 

Jos Verstappen lässt es heute bei Rallyes fliegen... © Red Bull Media

  

 

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01.02.2026
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Interview mit Gerhard Berger zum Motorsport-Nachwuchs

        

    

 Quelle: Motorsport aktuell Nr.6 / 21.Januar 2026    

   

       

       

     

     
31.01.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Young Drivers Projekt 2026: Jetzt anmelden!

  

Highlight für die Young Drivers: der Test mit Jenzer Motorsport © Eichenberger

 

Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr wieder das Young Drivers Projekt durch. Teilnehmen 

können Piloten und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011.

 

Auto Sport Schweiz führt in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander sein Young Drivers Projekt durch. 

Der Startschuss zum diesjährigen Nachwuchsprogramm fällt am 7. März beim Season-Kick-Off im 

Eventcenter Seelisberg. Dort wird den Teilnehmenden u.a. auch das Jahresprogramm vorgestellt.

 

Bist du ambitioniert und träumst von einer Karriere im Automobilrennsport, dann melde dich jetzt für das 

Young Drivers Projekt 2026 . WICHTIG: In diesem Jahr dürfen sich alle in der Schweiz 

lizenzierten Kartfahrer und Kartfahrerinnen mit den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011 anmelden. 

Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026. 

Für weitere Fragen steht Ihnen Natascia Prosperi (prosperi@motorsport.ch) zur Verfügung.

   

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen den Teilnehmenden schon jetzt viel 

Vergnügen. Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den 

Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses 

Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August).

 

Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen

 

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25.01.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

Formel-4-Start: Beste Werbung für Schweizer Kart-Meisterschaft

   

Die fünf neuen Schweizer Hoffnungen: Levi Arn, Max Kammerlander, Samuel Ifrid, 

Georgiy Zasov und Chiara Bättig (v.l.) © Eichenberger/Red Bull

   

Am Wochenende beginnt in Estoril die Formel-4-Winterserie by Gedlich. Gleich fünf Schweizer 

respektive Schweizerinnen stehen am Start – vier davon bestreiten ihr erstes Autorennen. 

Wir drücken die Daumen!

   

Das gab es noch nie! Wenn am Wochenende die Formel-4-Winterserie by Gedlich in Estoril (POR) 

beginnt, stehen fünf Fahrer respektive Fahrerinnen aus der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 

am Start. Vier davon geben am Wochenende ihr Renndebüt. «Es ist toll, dass wir nach Jahren, 

in denen wir kaum Schweizer Nachwuchs im Formelsport hatten, dieses Jahr gleich so viele Schweizer 

in der Formel 4 sehen», sagt Andreas Jenzer, Teamchef von Jenzer Motorsport. «Das ist auch ein 

Zeichen, dass im Schweizer Kartsport erstens gute Arbeit gemacht wird und zweitens das 

Niveau sehr hoch ist.»

   

Zwei der fünf Fahrer werden am Wochenende für Jenzer Motorsport fahren: Levi Arn und Georgiy Zasov 

(beide 15). Der Solothurner Arn hat im vergangenen Jahr die Schweizer Schaltkart-Meisterschaft (KZ2) 

gewonnen. Der in Lugano wohnhafte Zasov setzte sich in einem spannenden Finale bei den OK Senioren 

durch. Stand heute wird Zasov nicht die komplette Winter-Meisterschaft bestreiten. Bei den Rennen in 

Portimão (POR) und Aragón (ESP) wird der Jenzer-Pilot, der in London zur Schule geht, fehlen. 

Für beide ist der Auftakt in Estoril der Sprung ins kalte Wasser.

   

Auch Max Kammerlander (19) und Samuel Ifrid (18) werden am Wochenende ihre ersten Autorennen 

bestreiten. Das Duo fuhr zuletzt im Team UBIQ Racing in der X30 Challenge Switzerland. Ifrid wurde dort 

Zweiter – zum dritten Mal in Serie! Kammerlander belegte den achten Schlussrang. Beide werden für 

das italienische Team Cram Motorsport an den Start gehen.

Die Fünfte im Bunde ist Chiara Bättig (15). Die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin (bei den OK Junioren) ist, 

so unglaublich das es klingt, die erfahrenste aus diesem Quintett. Bättig hat im Herbst 2025 bereits die 

saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft bestritten und belegte dort den zwölften Gesamtrang respektive 

den vierten bei den Rookies. Bättig bestreitet als Red-Bull-Juniorin das Rennen in Estoril im spanischen 

Team Campos Racing.

Wir wünschen allen Neulingen oder Fast-Neulingen einen guten Start in ein neues Abenteuer!

    

Die Termine der F4-Wintermeisterschaft:
24./25. Januar, Estoril (POR)
7./8. Februar, Portimão (POR)
14./15. Februar, Valencia (ESP)
7./8. März, Aragón (ESP)
14./15. März, Barcelona (ESP)

    

Die Formel-4-Winterserie wird an fünf Wochenenden ausgetragen © FWS

   

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25.01.2026
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012 – 2014 gesucht

    

2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA Junior-Academy...

   

Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin 

für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior 

melden.

Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération 

Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. 

Bewerben können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014.

    

Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an 

folgende David Scarnà eingereicht werden: scarna@motorsport.ch  Idealerweise sind den Bewerbungen 

die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders 

zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur einen Piloten mit Schweizer Lizenz (INTernational) melden
  • Das Nenngeld beträgt EUR 5’000.- und ist vom Piloten bzw. dessen Vertreter direkt bei der 
  • Online-Nennung zu bezahlen
  • Die gesetzlichen Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können

    

Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026:

21.–24. Mai, Genk (BEL)
2.–5. Juli, Sarno (ITA)
8.–11. Oktober, Viterbo (ITA)

Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link .

   

...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA

       

     

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20.01.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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14.01.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

«autobau SKM 2026»: Prov. Reifenvergabe

 

Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert 

und einen Vorschlag  zu Handen der Nationalen Sportkommission (NSK) gemacht.

Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.

   

   

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13.01.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Gesucht wird: Senior-Fahrer für FIA Karting Academy Trophy

 

Welcher Senior-Fahrer hat Interesse mitzumachen? © FIA

 

Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den 

Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. 

Wer Jahrgang 2009, 2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben.

Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) 

schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich 

Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben.

 

Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an 

folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch  Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten 

(National wie International) der Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur 1 Pilot mit Schweizer Lizenz (INTernational) anmelden (pro Nation 1 Pilot).
  • Die Nenngebühren belaufen sich auf € 5'000.00 und müssen vom Piloten resp. dessen Vertreter direkt                      bei der Online-Nennung bezahlt werden.
  • Die Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein.
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können.

 

Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy Senior 2026 sieht wie folgt aus:
7. bis 10. Mai, Chiva-Valencia (ESP)
11. bis 14. Juni, Mülsen (GER)
30. Juli bis 2. August, Kristianstad (SWE)

Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

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06.01.2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Auch Schweizer Kartfahrer unter den Opfern von Crans Montana

    

Joaquim van Thuyne, 2007–2026

   

Bei der unfassbaren Tragödie in Crans Montana ist mit Joaquim van Thuyne (18) 

auch ein junger Schweizer Kartfahrer gestorben. Der Verband Auto Sport Schweiz 

spricht Joaquims Familie sein aufrichtiges Beileid aus.

   

Leider müssen wir das Jahr 2026 mit einer sehr, sehr traurigen Mitteilung beginnen. 

Bei der Tragödie in Crans Montana (VS), die Stand heute 40 Todesopfer gefordert hat, 

ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer ums Leben gekommen.

     

Van Thuyne bestritt zuletzt im Rahmen der Schweizer Kart-Meisterschaft das Rennen in Wohlen 

und wurde dort im Finale der stark besetzten X30 Challenge Switzerland Zehnter. 

Seine Karriere startete der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless 2021 in Lyss, wo er in den vergangenen 

Jahren mehrere Rennen zur Kappelen Trophy absolvierte. 2024 war Joaquim auch Teil des 

Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Dort fiel der junge Mann aus Lutry (VD) durch 

sein stets freundliches und vorbildliches Auftreten auf.

   

Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren. Gegenüber ASS meinte er 

im Rahmen des YDP: «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich nur noch Kart fahren oder Fussball 

spielen soll. Im Moment macht mir beides Spass. Und in beiden Fällen brauchst du ein gutes Team um 

dich herum. Weil der Kartsport aber nicht gerade günstig ist, muss ich dort halt von Rennen zu 

Rennen schauen, wie es weiter geht.»

Gemeinsam mit Mannschaftskollegen verbrachte Joaquim die Silvesternacht in der 

Bar «Le Constellation» in Crans Montana. Die Nachwuchs-Equipe des FC Lutry hatte über die 

Festtage einen Team-Ausflug in den Walliser Nobelort unternommen. Mehrere Mitglieder der 

Junioren-B-Mannschaft im Alter von 16 bis 18 Jahren befanden sich während des Brandes im 

Innern der Bar.

   

Der Verband Auto Sport Schweiz spricht nicht nur Joaquims Familie, sondern allen Betroffenen 

dieser unfassbaren Tragödie in der Silvesternacht sein Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei 

Joaquims Eltern, seinen beiden älteren Schwestern, seinen Freunden und Verwandten.

     

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